Coronavirus - Informationen für Unternehmen (letzte Aktualisierung 15.05.2020)

Angesichts der Entwicklungen zum Coronavirus haben wir auf dieser Seite für betroffene Unternehmen aktuelle Informationen, nützliche Links und Tipps zusammengestellt. Diese werden wir regelmäßig aktualisieren und erweitern.

In der aktuellen Corona-Krise steht das Homeoffice mehr denn je im Fokus. Wir möchten Ihnen auf einer Sonderseite Anregungen geben, wie Sie mobiles Arbeiten sinnvoll gestalten können und welche Regeln und Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden sollten.

Allgemeine Informationen und Ansprechpartner

Aktuelle Informationen und Hinweise der Sächsischen Staatsregierung zum Coronavirus in Sachsen
Auf dem Informationsportal finden Sie alle aktuellen Informationen zum Coronavirus in Sachsen, darunter wichtige Telefonnummern, präventive Maßnahmen sowie Informationen für Verbraucher, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Eltern, Lehrkräfte, medizinisches Personal, Polizei und Justiz: www.coronavirus.sachsen.de


Das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat wichtige Fragen und Antworten für Unternehmer und Arbeitnehmer auf der Homepage www.smwa.sachsen.de/4358 veröffentlicht.


Beratung durch die SAB für wirtschaftlich betroffene Unternehmen
Unternehmen in Sachsen, welche vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) - kostenfrei - beraten lassen. Das Beratungszentrum Konsolidierung (BZK) der SAB erreichen Sie telefonisch über die Beratungshotline: 0351 4910-1100.
Die SAB hat eine Seite mit Fragen und Antworten zur Coronakrise eingerichtet.


Der Anspruch auf Notbetreuung in Kitas und Schulen für bestimmte Bereiche der kritischen Infrastruktur wurde erweitert.
Formular zur Erklärung des Bedarfs einer Notbetreuung in Kita und Schule
Übersicht der Sektoren der Kritischen Infrastruktur


Aktualisierte Sächsische Corona-Schutz-Verordnung - gültig ab 15.05.2020


Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)  stellt Arbeitsschutzstandard COVID 19 vor.
Dieser formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise. Die ausführliche Pressemeldung mit den wichtigsten Eckpunkte finden Sie auf der Seite des BMAS.

Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten

Coronavirus: Kurzarbeitergeld möglich
Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten
Der Gesetzgeber hat den Zugang zum Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 01.03.2020 deutlich erleichtert:

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %
  • teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.
Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.
Anzeige und Antrag auf Kurzarbeitergeld - direkt online auf: www.arbeitsagentur.de/eservices-unternehmen


Kleinunternehmer und Soloselbständige verfügen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung. Damit ihre Existenz nicht bedroht ist, plant der Gesetzgeber aktuell eine vorübergehende Vereinfachung des Zugangs zur Grundsicherung. (Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere Arbeitslosengeld II)

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) informiert auf ihrer Internetseite über die neuen Regelungen. Auf www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung finden Sie auch weitere Informationen zur Grundsicherung und die erforderlichen Anträge.
Über die Hotline des Jobcenter Meißen  03521 725 40 40 können Sie sich ebenfalls beraten lassen und auch die Zusendung von Anträge veranlassen.


Übersicht über die Soforthilfe Programme:

Übersicht über Soforthilfeprogramme

Für Großansicht bitte hier klicken.


Der Bund hat Soforthilfen für kleine Unternehmen und Selbstständige beschlossen. Kurzfakten zum Corona-Soforthilfeprogramm des Bundes finden Sie hier.

Wer wird gefördert:

  • Solo-Selbständige, Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent) mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen


Nicht gefördert werden:

  • Öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen, die zum 31. Dezember 2019 in Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung gewesen sind


Konditionen:

Finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen gelten für alle Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten. Das Programmvolumen umfasst bis zu 50 Milliarden Euro. Im Einzelnen ist vorgesehen:

  • bis 9.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten,
  • bis 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten.

Das Soforthilfeprogramms des Bundes unterstützt kleine Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe durch einen Zuschuss bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und der Überbrückung von akuten Liqui­ditätsengpässen. Diese laufenden Betriebskosten können unter anderem gewerbliche Mieten, Pachten, Kredite für Betriebsräume und Leasingaufwendungen umfassen. Dagegen können Kosten des privaten Lebensunterhalts wie die Miete der Privatwohnung oder Krankenversicherungsbeiträge nicht durch die Soforthilfe abgedeckt werden. Für diese Kosten wurde der Zugang zur Grundsicherung vereinfacht.

Die Anträge können über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden. Hier finden Sie einen Musterantrag zur ersten Orientierung und hier eine Hilfestellung zur elektronischen Antragstellung.
Es besteht die Möglichkeit, den Antrag auch postalisch oder per E-Mail einzureichen. Dazu das Antragsformular hier downloaden und den unterschriebenen Antrag und eine Ausweiskopie an die SAB senden.

Wer finanzielle Unterstützung aus dem Programm »Sachsen hilft sofort« bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt, dem entsteht kein Nachteil. Der Zuschuss kann zusätzlich zur Soforthilfe Sachsen beantragt werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die Summe der insgesamt in Anspruch genommenen Fördermittel den durch die Coronakrise verursachten Liquiditätsbedarf nicht übersteigen darf.


"Sachsen hilft sofort“: Mit diesem Soforthilfe-Darlehen werden Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler unterstützt, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Alle Informationen und Antragsunterlagen finden Sie auf den Seiten der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB).

Die elektronische Antragstellung ist direkt über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank  möglich. Hier finden Sie ein Muster des Antrages für eine erste Orientierung und hier eine Hilfestellung zur elektronischen Antragstellung.

Was wird gefördert:

Liquiditätsbedarf bei Unternehmen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Neben den Betriebsmitteln zählt auch der Unternehmerlohn dazu.

Wer wird gefördert:

  • Einzelunternehmer (Solo-Selbständige), Kleinstunternehmen , Angehörige der Freien Berufe sowie der Kreativwirtschaft in Sachsen, mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. Euro
  • Mittelständische Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Sachsen mit bis zu 100 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) und mit einem Jahresumsatz im Jahr 2019 über 1 Mio. Euro


Nicht gefördert werden:

  • Selbstständige, die die Tätigkeit im Nebenerwerb ausüben
  • Unternehmen, die in der Fischerei oder der Aquakultur tätig sind
  • Unternehmen, die in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind


Voraussetzungen:

  • Sitz oder Betriebsstätte befindet sich im Freistaat Sachsen und der Liquiditätsbedarf besteht für diese Einrichtungen
  • Unternehmen war per 31. Dezember 2019 wirtschaftlich gesund
  • Prognose für einen Umsatzrückgang beträgt mindestens 20 % für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise
  • Bei einem Darlehensbetrag von über 50.000 Euro ist zusätzlich zur Eigenerklärung des Antragstellers die Bestätigung eines sachverständigen Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Hausbank) vorzulegen, dass der Jahresumsatz größer als eine Million Euro ist und der Liquiditätsbedarf für die nächsten vier Monate mindestens so hoch ist wie die beantragte Darlehenssumme.
  • Die Rückzahlung des Darlehens muss bei normalem wirtschaftlichen Ablauf innerhalb der Laufzeit des Darlehens zu erwarten sein.
  • Das Darlehen darf nicht zur Umschuldung bestehender Betriebsmittelfinanzierungen gewährt werden.


Konditionen:

  • zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen
  • für Antragsteller mit einem Jahresumsatz im Jahr 2019 bis zu 1 Mio. Euro ist die Darlehenshöhe auf 50.000 Euro begrenzt
  • für Antragsteller mit einem Jahresumsatz im Jahr 2019 über 1 Mio. Euro ist die Darlehenshöhe auf 100.000 Euro begrenzt
  • Laufzeit von 10 Jahren, davon bis zu 3 tilgungsfreie Jahre möglich
  • Auszahlung in einer Tranche
  • Bei Tilgung des Darlehens in Höhe von 90 % der Darlehenssumme innerhalb von drei Jahren nach Darlehensgewährung wird der restliche Darlehensbetrag erlassen.
  • Wird das steuerlich festgestellte Jahresergebnis für das Jahr 2019 bis zum 31. Dezember 2023 nicht erreicht, wird auf Antrag ein Teilerlass von bis zu 20 % gewährt.

Betrieben der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur steht in Sachsen seit Mittwoch (8.4.) ein eigenes Hilfsprogramm zu Verfügung. Einzelunternehmer, kleinste, kleine und mittlere Betriebe dieser Branchen können nun Liquiditätshilfen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) erhalten.

Eckpunkte der Richtlinie:

Die Hilfe besteht aus zinsgünstigen Darlehen und dient der Liquiditätssicherung bei unverschuldeten wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie. Mögliche Zuwendungsempfänger sind Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitenden und einer Betriebsstätte in Sachsen.

Die Unternehmen müssen in den Branchen Landwirtschaft einschließlich der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Forstwirtschaft oder Fischerei und Aquakultur tätig sein.

Die Darlehenshöhe beträgt mindestens 5.000 Euro und maximal 100.000 Euro. Sie soll dringend notwendige Liquidität über einen Zeitraum von vier Monaten sicherstellen.

Die Laufzeit beträgt sechs Jahre, wobei die ersten zwei Jahre tilgungsfrei sind. Gleichzeitig sind Sondertilgungen möglich und keine Sicherheiten gefordert. Der Zinssatz beträgt 0,40%.

Beantragt werden können die Darlehen bis zum 31. August 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Damit die Anträge kurzfristig bearbeitet und die Hilfen schnell ausgezahlt werden können, werden die Voraussetzungen anhand von Eigenerklärungen der Antragsteller geprüft.


KfW-Schnellkredit 2020 für den Mittelstand

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Das Wichtigste:
  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • Max. Kreditbetrag
    • Unternehmen mit mehr als 10 bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Bis zur Erreichung des Kredithöchstbetrages können höchstens zwei Anträge gestellt werden. Diese sind bei derselben Hausbank einzureichen.
  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a. Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird spätestens mit Zusage der KfW festgelegt.
  • 10 Jahre Laufzeit
  • auf Wunsch bis zu 2 tilgungsfreie Jahre
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • eine vorzeitige Rückzahlung ist ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich


Ab sofort können Sie den neuen KfW-Schnellkredit 2020 bei Ihrer Bank oder Sparkasse beantragen.


KfW Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt. Zur Antragsstellung, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausbank bzw. Finanzierungspartner. Die Programme der KfW finden Sie hier.


Corona-Hilfen der Bürgschaftbank
Das sächsische Finanzministerium ermöglicht der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH als Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft, die Konditionen für Bürgschaften weiter zu verbessern, die im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie ausgereicht werden.
Die Sonderkonditionen für Express Liqudität gelten nur für aktuellen und besonderen Hilfsbedarf infolge des Coronavirus:

Zielgruppe:

  • Antragsberechtigt sind bestehende Unternehmen in Sachsen


Kreditverwendung:

  • Sicherung von Liquiditätsfinanzierungen im Zuge der Auswirkungen des Coronavirus


Maximale Bürgschaftshöhe:

  • 90% des Kredites / 500.000 Euro


Beschleunigung des Bewilligungsprozesses:

  • Der Turnus für die Bewilligungsausschüsse wurde von 14-tägig auf wöchentlich reduziert
  • Zusagen von Express-Liquidität - Bürgschaften von bis zu 500.000 Euro innerhalb eines Bankarbeitstages

Ausbildungszuschuss für Ausbildungsunternehmen
Der Freistaat Sachsen gewährt einen Zuschuss in Höhe des 1,5fachen Monatslohns des jeweiligen Auszubildenden für Betriebe, die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.

Wer wird gefördert?

  • Ausbildungsbetriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern

 

Wie wird gefördert?

  • Zuschusses zum Ausbildungsentgelt als Festbetrag
  • pro Auszubildenden in Höhe des 1,5fachen der Ausbildungsvergütung gewährt, wie sie im Monat Februar 2020 gezahlt wurde


Voraussetzungen:

  • Ausbildungsvertrag mit einem Auszubildenden in einem Beruf nach BBiG bzw. HwO
  • Ausbildungsbetrieb muss von Kurzarbeit betroffen sein. Für das zu fördernde Ausbildungsverhältnis muss Kurzarbeit bewilligt worden sein.
  • Zuwendung wird nur für den Zeitraum gewährt, in dem für das zu fördernde Ausbildungsverhältnis kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit besteht, der Auszubildende jedoch einen Anspruch auf Zahlung der Ausbildungsvergütung für 6 Wochen (1,5 Monate) hat
  • Sitz oder Betriebsstätte befindet sich im Freistaat Sachsen
  • Unternehmen war per 31. Dezember 2019 wirtschaftlich gesund
  • Zuschuss ist ausschließlich zum Zweck der Fortführung der Berufsausbildung für das beantragte Berufsausbildungsverhältnis einzusetzen
  • Zuwendungsempfänger trägt Sorge dafür, dass die Ausbildung nach der Corona-Krise ordnungsgemäß fortgesetzt und zum erfolgreichen Abschluss geführt werden kann
  • zu den Mitarbeitern zählen: die Mitarbeiter des antragstellenden Unternehmens inkl. unselbständiger Niederlassungen oder die Mitarbeiter des rechtlich selbständigen Unternehmens innerhalb eines Unternehmensverbundes

Förderanträge können ab dem 27. April gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 30. Juni 2020. Hier finden Sie den Antrag auf den Ausbildungszuschuss, die Anlage zur Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses sowie den gesamten Wortlaut der Richtlinie.


BAFA-Beratungsförderung
Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde um ein Modul für von der Corona-Krise betroffene KMU – zunächst bis 31. Dezember 2020 – im Sinne eines Sofortprogramms ergänzt.  Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung). Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist wie auch über die 4.000 Euro hinausgehenden Rechnungsbeträge vom Unternehmen zu tragen. Die Beratung nach dem neuen Modul muss sich auf die durch die Corona-Krise hervorgerufenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten beziehen. KMU, die schon vorher in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren, können hier nicht gefördert werden.
Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt und auf der Seite des BAFA.
Die Antragstellung ist unter diesem Link möglich.


Erstattung wegen Verdienstausfall auf Grund eines Tätigkeitsverbotes
Wer auf Grund des Infektionsschutzgesetzes einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird bzw. abgesondert wurde und einen Verdienstausfall erleidet, enthält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes gewährt. Ausführliche Informationen finden Sie hier.


Steuerliche Maßnahmen bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge des Coronavirus
Das Sächsisches Staatsministerium der Finanzen hat mitgeteilt, dass Unternehmen, die in Folge des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen können. Konkret können auf Antrag laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden; Säumniszuschläge können erlassen werden.
Auch auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend verzichtet werden. Betroffenen Unternehmen wird empfohlen, frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen. Darüber hinaus hat der Koalitionsausschuss in Berlin steuerpolitische Maßnahmen beschlossen, die die Wirtschaft entlasten sollen, wie zum Beispiel verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für digitale Wirtschaftsgüter. Bitte sprechen Sie Ihren Steuerberater an.

Um den von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen weitere Erleichterungen zu verschaffen, ist es ab sofort auch möglich, die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für das Jahr 2020 nachträglich bis auf Null Euro herabzusetzen. Demnach können dann bereits gezahlte Beträge erstattet oder mit anderen Zahllasten verrechnet werden. Für die Nutzung dieser Möglichkeit genügt ein formloser Antrag an das zuständige Finanzamt.

Für die Stundung von Steuern oder die Herabsetzung von Vorauszahlungen steht jetzt zudem ein sehr einfach handhabbares Antragsformular zur Verfügung. Auf der Internetseite https://www.coronavirus.sachsen.de sind unter dem Themenbereich »Steuern und Finanzen« viele oft gestellte Fragen leicht verständlich beantwortet.


Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
Auf Antrag des Arbeitgebers können Sozialversicherungsbeiträge - unter bestimmten Bedingungen und wenn alle anderen Hilfen genutzt sind - zunächst für die Monate März bis Mai 2020 gestundet werden. Stundungen sind längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Juni 2020 zu gewähren. Stundungszinsen werden nicht berechnet. Auch einer Sicherheitsleistung bedarf es nicht. Von der Erhebung von Säumniszuschlägen oder Mahngebühren soll auch abgesehen werden. Eine glaubhafte Erklärung des Arbeitgebers, dass er erheblichen finanziellen Schaden durch die Pandemie, beispielsweise in Form von erheblichen Umsatzeinbußen, erlitten hat, soll in aller Regel ausreichend sein.


Insolvenzantragspflicht für geschädigte Unternehmen aussetzen
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten. Insolvenzantragspflicht soll bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden. Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf den Auswirkungen der Corona-Epidemie beruht und dass aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen eines Antragspflichtigen begründete Aussichten auf Sanierung bestehen.


Empfehlung an alle betroffenen Unternehmen
Ob es nach der Krise zu weiteren finanziellen Unterstützungen durch Bund und Land kommt, ist aktuell nicht absehbar. Dokumentieren Sie dennoch konkret Ihre Umsatzausfälle bzw. Einbußen! Damit für eventuell zukünftige, in diesem Bereich greifende Fördermittelprogramme genaue Übersichten vorhanden sind.

Informationsseiten zum Coronavirus von Kammern und Verbänden

Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-sachsen/startseite


IHK Dresden: www.dresden.ihk.de/corona


HWK Dresden: www.hwk-dresden.de/informationen-zum-coronavirus


DEHOGA Sachsen: www.dehoga-sachsen.de/corona-krise-antraege-musterschreiben-hilfestellung


Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V.: www.kreatives-sachsen.de


Corona-Checkliste des Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.: www.bdu.de/aktuelles/corona-faq-fuer-unternehmensberater


BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.: www.bvmw.de/themen/coronavirus

Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler die aufgrund der Coronakrise Ihrer Arbeit nicht nachkommen können, finden unter dem Punkt "Wir suchen personelle Unterstützung" Firmen, welche trotz oder gerade durch Corona - einen dringenden Personalbedarf haben.

Wir suchen personelle Unterstützung

Ihr Unternehmen hat - trotz oder gerade durch Corona - einen dringenden Personalbedarf, wie z.B. Erntehelfer, Helfer im Lebensmittelhandel? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Hilfsgesuche auf www.wirtschaftsregion-meissen.de/aktuelles zu veröffentlichen. Wenn Sie personelle Hilfe suchen, senden Sie bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben an post@wrm-gmbh.de:

  1. Name und Adresse der Firma
  2. Kontakt, an den sich potentielle Helfer wenden sollen (Name, Telefon , E-Mail,Internetadresse)
  3. Kurzbeschreibung wofür Hilfe gesucht wird (Tätigkeiten)
  4. bestimmte Voraussetzungen (Führerschein/Staplerschein/Gesundheitspass)

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Dies ist eine reine Informationsplattform. Auf die Inhalte der genannten Arbeitgeber sowie die Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse haben wir keinen Einfluß.

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Veranstaltungen

10.06.2020 | Dresden IHK - Finanzierungssprechtag
15.06.2020 - 17.06.2020 | Glaubitz Existenzgründerseminare im TGZ