Berufsakademie Sachsen und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig vereinbaren Kooperation

Berufsakademie Sachsen
(v.r.n.l. Prof. Dr. Heike Graßmann, Prof. Dr. Ute Schröter-Bobsin)

Die Berufsakademie Sachsen (BA Sachsen) baut ihre Partnerschaften weiter aus und hat dazu einen Kooperationsvertrag mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig über den gemeinsamen Austausch im Bereich Lehre, Praxis sowie Wissens- und Technologietransfer geschlossen.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit der Berufsakademie Sachsen an den verschiedenen Staatlichen Studienakademien, wie zum Beispiel Riesa (Technik) und Leipzig (Wirtschaft) zusammen.

„Zwischen den Fach- und Wissenschaftsgebieten des UFZ, insbesondere im Bereich Life Science und den Studienangeboten der Berufsakademie Sachsen bestehen große Synergien und Schnittmengen“, sagt Prof. Dr. Ute Schröter-Bobsin, Direktorin an der Staatlichen Studienakademie Riesa.
„Diese gilt es zu vertiefen. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, dass wir es mit dem Kooperationsvertrag geschafft haben, die bestehenden Projekte gemeinsam zu verankern und nachhaltig zu sichern“, so Schröter-Bobsin weiter. „Mit der Partnerschaft stärken wir unsere dualen Studiengänge, denn das UFZ engagiert sich als Praxispartner in den Bereichen Labor- undVerfahrenstechnik sowie Life Science Informatik.“ Zudem sei geplant, in Zukunft weitere Projekte gemeinsam zu realisieren.

„Der unterzeichnete Kooperationsvertrag soll die Zusammenarbeit zwischen der Berufsakademie Sachsen und dem UFZ weiter intensivieren. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis wird ein ganzheitlicher Lernprozess ermöglicht und wir können als dualer Praxispartner qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen“, so Prof. Dr. Heike Graßmann, Administrative Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung.

Über die Berufsakademie Sachsen
Die Berufsakademie Sachsen mit ihren sieben Studienakademien in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig sowie Plauen und Riesa bietet ein dreijähriges duales Studium in den Bereichen Wirtschaft, Technik sowie Sozial- und Gesundheitswesen in über 40 Studiengängen an. Die über 4.000 Studierenden werden sowohl in den Studienakademien als auch bei den jeweiligen Praxispartnern auf eine berufliche Tätigkeit vorbereitet. Nach erfolgreichem, dreijährigen Studium verleiht der Freistaat Sachsen einen anerkannten Abschluss „Bachelor“. Dieser ist dem Bachelorabschluss der Hochschulen in jeder Hinsicht gleichgestellt. Die Studienerfolgsquote und insbesondere auch die Vermittlungsquote der Absolventen sind mit über 90 Prozent überdurchschnittlich hoch. Im Anschluss besteht für die Absolventen die Möglichkeit, ein Masterstudium an einer Hochschule aufzunehmen.
www.ba-sachsen.de

Über das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)
Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.
www.ufz.de

 

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