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Die Jungheinrich AG betreibt seit 2006 in Klipphausen (nahe Dresden) ein zentrales Aufarbeitungswerk für gebrauchte Gabelstapler. Die Zahl der aufgearbeiteten Geräte im Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden ist seit dem Produktionsstart deutlich gestiegen, die Mitarbeiterzahl konnte verdreifacht werden. Zum 1. Januar 2008 wurde die zweite Ausbaustufe in Betrieb genommen.
Jungheinrich arbeitet in Klipphausen eigene Gabelstapler für den europäischen Markt auf. Grund für die Errichtung eines eigenen Aufarbeitungswerkes war die steigende Anzahl an Rückläufern – also Flurförderzeugen, die nach Auslauf von Finanzierungsverträgen von Jungheinrich zurückgenommen werden. So wird heute etwa jeder dritte Stapler gemietet oder geleast.
Gegründet wurde die Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden GmbH & Co. KG am 1. Juni 2006. 25 Mitarbeiter arbeiteten im Ein-Schicht-Betrieb bis Ende 2006 insgesamt 600 Fahrzeuge auf. Im Jahr 2007 stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 75, etwa 2.800 Fahrzeuge wurden zum Teil im Zwei-Schicht-Betrieb aufgearbeitet.
Zum 1. Januar 2008 wurde nun die zweite Ausbaustufe in Betrieb genommen. Die Produktions- und Lagerfläche wurde von 5.000 Quadratmeter auf 11.500 Quadratmeter erweitert. Hierdurch konnten im Jahr 2008 bereits über 3.000 Gabelstapler professionell aufgearbeitet werden.
Nach erfolgreicher Bewältigung der Krise im Jahr 2009 und 2010, wird die Aufarbeitungszahl im Jahre 2011 die Marke von 3500 Einheiten übersteigen. Am Jahresende werden am Standort Klipphausen über 100 Mitarbeiter beschäftigt sein. Auch wurde 2011 mit der Ausbildung von Mechatronikern begonnen. Im Jahre 2012 sollen weitere Ausbildungsplätze im technischen sowie im kaufmännischen Bereich zur Verfügung stehen.
Die Aufarbeitung erfolgt nach dem Prinzip der flexiblen Linienfertigung und ist unterteilt nach elektro- und verbrennungsmotorischen Gabelstaplern. Die ankommenden Flurförderzeuge durchlaufen einen Eingangs-Check und werden anschließend in ihre einzelnen Baugruppen zerlegt. Diese werden instandgesetzt, sicherheitsrelevante Teile ausgetauscht. Dann wird das Fahrzeug mit Jungheinrich-Originalersatzteilen neu aufgebaut. Abschließend erfolgt die Lackierung des Gabelstaplers in Kfz-Qualität. Nach Beendigung der Montage erfolgt noch ein UVV-Sicherheits- und Qualitätscheck bevor die Fahrzeuge dann an ihren Bestimmungsort ausgeliefert werden.
Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Jungheinrich hat sich zum produzierenden Logistikdienstleister entwickelt und bietet seinen Kunden ein umfassendes Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen und Dienstleistungen für die komplette Intralogistik. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.
Weitere Informationen über das Gebrauchtgerätezentrum finden Sie unter: http://www.gebrauchtgeraete-zentrum.de/
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