Die Geschichte des Landkreises Meißen reicht weit in die Vergangenheit zurück und wird nun kurz skizziert.

Im Jahre 929 ließ der deutsche König Heinrich I. eine Wehrbefestigung auf dem heutigen Meißner Burgberg errichten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus die Reichsburg Meißen als Markgrafensitz. Die Markgrafschaft Meißen war Ausgangspunkt für die Entstehung des Königreiches Sachsen und deshalb wird Meißen auch als "Wiege Sachsens" bezeichnet.

Bewegt ging die Geschichte weiter. Ab 1089 übernahmen die Wettiner das Geschick des Landes und bauten ab dem 13. Jahrhundert eine straff organisierte Verwaltungsstruktur auf. Erstmals wird das Amt Meißen 1334 urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten änderten sich die Verwaltungsstrukturen immer wieder. Doch ein paar geschichtliche Ereignisse sollen nicht unerwähnt bleiben. Riesa erhielt 1623 das Stadtrecht. Im Gegensatz zu Großenhain, welches eine wirtschaftliche Blüte schon um 1500 erlebte, gelang es Riesa, erst im 19. Jahrhundert sich wirtschaftlich zu etablieren.

Nach der politischen Wende 1989 wurde am 3. Oktober 1990 auf der Albrechtsburg in Meißen der Freistaat Sachsen neu gegründet. Der heutige Landkreis Meißen ist nach zwei Gebietsreformen im Jahre 2008 aus der Fusion des Landkreises Meißen mit dem Landkreis Riesa-Großenhain entstanden.

Heute ist der Landkreis mit seiner einzigartigen Kulturlandschaft und seiner interessanten Geschichte ein starker Wirtschafts-, Arbeits- und Wohnstandort in Sachsen.

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