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Die Aufträge steigen. Auch die Standplatz-Vermietung an Speditionen hat stark zugenommen. Jetzt gibt es auch eine Lkw-Fahrschule im Objekt an der A14.

Das Truck-Zentrum Sachsen in Bodenbach an der Abfahrt Nossen Nord der A14 behauptet sich im sechsten Jahr seines Bestehens erfolgreich im Wettbewerb. „Unsere Auftragsbücher sind voll“, sagt Lutz Jürgas, Leiter des Zentrums. Wurden vor Jahren noch an die 20 Laster am Tag gewartet und repariert, sind es jetzt weit über 30. „Die Tendenz ist steigend“, bemerkt der 41-Jährige.

Ursachen sind, dass die Speditionen, Fuhrbetriebe und weitere Unternehmen nach Jahren der Flaute sich jetzt zwar wieder mehr Neufahrzeuge zulegen, aber dennoch großes Augenmerk auf Wartung, Reparatur und Pflege des Fuhrparks legen. Das Truck-Zentrum Sachsen hat da den Vorteil, dass es mit seinem breiten Dienstleistungsspektrum und einem umfangreichen Service den Betrieben entgegenkommt. Nach wie vor sind die Bodenbacher das einzige Unternehmen in dieser Branche in Deutschland, wo Transporter und Laster bis 40 Tonnen der Marken von Mercedes Benz und MAN zusammen in diesem Objekt betreut werden. Hinzu kommt, dass auch Anhänger und Auflieger für Laster des europäischen Marktführers Schmitz Cargobull repariert und gewartet werden. „Dieses Konzept zahlt sich für uns aus“, sagt Jürgas.

Geeignete Lehrlinge fehlen

Im Truck-Zentrum sind knapp 40 Mitarbeiter tätig. Im Schichtsystem werden wochentags bis 22Uhr und sonnabends bis 18 Uhr die Fahrzeuge repariert und gewartet. „Wir werden jetzt weitere Leute einstellen, und zwar Kfz-Mechatroniker und Lagerarbeiter“, sagt der Leiter des Zentrums. Die Bodenbacher hätten zwar lieber mehr Lehrlinge ausgebildet – in diesem Jahr sind es nur ein Mechatroniker und ein Azubi für die kaufmännische Ausbildung –, „aber viele der Bewerber entsprachen nicht unseren Vorstellungen“, wie Jürgas sagte. „Da fehlten die erforderlichen schulischen Voraussetzungen oder sie hatten nicht das entsprechende Auftreten“, so der Truck-Leiter. Stark zugenommen habe laut Jürgas die Standplatz-Vermietung an Speditionen und Fuhrbetriebe aus ganz Deutschland. Auf dem Gelände des Truck-Zentrums gibt es eine Vermietungsfläche von einem Hektar. An die 50 Laster stehen dort, zum Beispiel von Unternehmen aus Hamburg oder aus dem süddeutschen Raum. „Die Firmen stellen hier ihre Fahrzeuge ab, lassen diese gleichzeitig warten, und sparen so Transportwege“, sagt Jürgas.

Jetzt auch eine Fahrschule

Neu ist seit diesem Jahr, dass es eine Lkw-Fahrschule im Objekt gibt, wo eine Qualifizierung von Berufskraftfahrern erfolgt. Ebenfalls neu ist, dass kürzlich extra ein Mitarbeiter für die Kundenbetreuung eingestellt wurde und den Firmen die Angebote offeriert.

„Die Lage unseres Unternehmens in der Nähe des Autobahndreiecks Nossen ist vorteilhaft für uns“, so Jürgas. Er erhofft sich nach dem derzeitigen Bau des Edeka-Logistiklagers an der A4 bei Berbersdorf Aufträge zur Betreuung des Fuhrparks. Möbel Mahler in Siebenlehn hatte sich zum Beispiel nach seiner Eröffnung vor einigen Jahren bei der Wartung und Reparatur der Fahrzeuge für die Bodenbacher entschieden. Für Sonntag, den 28. August, lädt das Zentrum in Bodenbach zum 3. Truck-Day ein.

Quelle: SZ-Online
Autor: Dieter Hanke

Weitere Informationen über das Truck-Zentrum Sachsen in Bodenbach finden Sie hier.

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